Einmaischen

Bei uns wird das Malz offen im Brauwasser gekocht. Während diesem Vorgang löst sich die Stärke aus dem Malz im Wasser auf. Später entsteht der vergärbare Malzzucker. Der Maischprozess beeinflusst die entstehende Biersorte enorm und dauert in der Regel zwei bis vier Stunden.

Würzekochen

Nun wird der Hopfen dazu gegeben. Sorte und Menge des Hopfens steuert den Geschmack und die Haltbarkeit des Bieres. Ein Teil des von uns gebrauchten Hopfen wird in Wolfwil auf dem Schlatthof in Bio-Qualität angebaut.

Abkühlen

Nach dem Kochvorgang wird die klare Würze gekühlt und in den Gärtank gefüllt. Hier geben wir später die biologisch aktive Bierhefe hinzu.

Schüttung und Schrotung

Am Vorabend eines neuen Brauvorgangs wird zuerst die Gerste Sackweise geschrotet. Welche Malze wir in welchem Masse verwenden bestimmt Farbe und Körper des Bieres.

In einem Durchlauf, einem sogenannten Sud, entstehen circa 160 bis 170 Liter Bier. Nach dem Schroten des Malzes, heizen wir das Winznauer Wasser auf circa 38 Grad.

Abläutern

Das Malz hat seinen Zweck erfüllt und wird von der Flüssigkeit getrennt. Bei unserem Sudwerk findet einmaischen und abläutern alles in einem «Topf» statt. Das ausgediente Malz, der sogenannte Treber, wird bei uns vielseitig weiterverwendet. Der Bauer von nebenan erhält einen Anteil für seine Kühe. Den Rest verwenden wir für unsere internen Spezialitäten, wie die Crackers und Müsliriegel.

Whirlpool

Im sogenannten Whirlpool entfernen wir die ausgefallenen Eiweisse und nicht gelösten Hopfenbestandteile. Von Hand setzen wir die Würze in Rotation und mit Hilfe der Zentrifugalkraft setzten sich die noch vorhanden Stoffe in der Mitte des Gefässes ab.

Lagerung

Wir füllen unser Bier nach circa einer Woche von Hand direkt in Flaschen oder Kegs ab. In diesen Behältern reift es noch mindestens vier bis fünf Wochen. Danach ist unser Bier trinkbereit.
Unser Bier landet nicht nur in der Flasche auf dem Tisch, sondern auch in unseren leckeren Bierwürsten und im Bierfleischkäse.
Prost und e Guete!

Die Fotos wurden von Hubi Leuppi aus Obergösgen für uns gemacht: www.leuppis.ch